Veranstaltungsangebote  2016

 

Liebe Kirchgemeinden in Sachsen, liebe Freunde !

Obwohl ich seit Dezember 2011 „richtiger Rentner“ bin, bearbeite ich noch einige Themen aus meiner beruflichen Tätigkeit weiter und lasse mich auch zu Veranstaltungen einladen.
Im Folgenden habe ich die Themen aufgelistet, zu denen Sie mich weiter einladen können.

Im Normalfall ist an eine Veranstaltungsdauer von etwa 90 Minuten gedacht.

Die Vorträge finden durchweg mit Bildern statt (Powerpoint). Die benötigte Technik kann mitgebracht werden (Beamer, Laptop, Leinwand).

Vom Veranstalter sind in jedem Fall die Fahrtkosten zu tragen. Bei Anreise mit dem PKW bedeutet das derzeit 30 Cent je Fahrt-Kilometer. Auch über Honorarzahlungen wäre möglicherweise zu sprechen.

 

Ein reichhaltiges Angebot von Informationen und Arbeitshilfen zu den von mir bisher bearbeiteten Themen finden Sie auf meiner Internetseite: www.krause-schoenberg.de

 

Erlebnisreise in ein fremdes Land: PAKISTAN

Wir haben im Herbst 2015 eine Wanderreise in PAKISTAN unternommen.

Erste Eindrücke sammelten wir in Islamabad, der Hauptstadt der „Islamischen Republik“. Dann waren wir auf dem abenteuerlichen Karakorum Highway unterwegs, kamen vorbei an der geologischen „Knautschzone“, entstanden beim Zusammenprall dreier Hochgebirge (Himalaya, Karakorum und Hindukusch). Ehrfürchtig staunend standen wir vor 7000 und 8000 Meter hohen Bergriesen (z. B. dem Nanga Parbat). Wir fanden Erholung beim Verweilen in paradiesischen Oasen inmitten der Felswüste, dann gab es wieder aufregende Fahrten mit dem Jeep an Felskanten entlang und anspruchsvolle Kraxeltouren zu Fuß. Manchmal begleiteten uns fürsorgliche Bewacher mit Maschinenpistole, wir erlebten viele Begegnungen mit gastfreundlichen, offenen Menschen, trafen verschleierte und unverschleierte Frauen und besichtigten uralte Zeugnisse griechischer und buddhistischer Kultur.

Davon wollen wir zu unseren Bildern erzählen. Dauer etwa 2 Stunden

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/Pakistanreise_2015_Bericht.pdf

 

Buchlesung aus:
Joachim Krause: „Die Verschiebung des Horizonts – eine Spurensuche im Terminkalender“
, Wartburg Verlag Weimar 2014,

illustriert mit Bildpräsentationen und mit anschließendem Gespräch.
Der Chemiker, Rockmusiktexter, Umweltaktivist war von 1982 bis 2010 tätig als "Beauftragter für Glaube, Naturwissenschaft und Umwelt" in der sächsischen Landeskirche. Er hat nun im Unruhestand noch einmal alte Akten gesichtet. Und beim Blättern in seinen Terminkalendern, Fahrtenbüchern, Kassenbelegen sind ihm viele Orte, Personen, Themen wieder begegnet, mit denen sich fast vergessene Begebenheiten verbanden:

Wie war das damals mit dem Waldsterben im Erzgebirge oder den Problemen um die Freiberger Hüttenindustrie, welche Spuren hinterließ der Uranbergbau im Süden der DDR, welche Folgen hatte der Tschernobyl-Schock? Wie gelang es einem kritischen (kirchlichen!) Umweltbeauftragten, den Balance-Akt hinzubekommen zwischen dem Austesten der Spielräume, die es für kritisches Denken durchaus auch IN der DDR gab, und der intensiven "Betreuung" durch die Stasi? Welche neuen Themen und Herausforderungen brachte die Wende? Gentechnik, Organspende, Sterbehilfe, Darwin - sein Beruf blieb aufregend.

Krause erzählt in seinem neuen Buch "Die Verschiebung des Horizonts – eine Spurensuche im Terminkalender" zu den nüchternen Eintragungen im Terminkalender knappe Geschichten, hin und wieder ergänzt durch Dokumente im Originalton - spannende, manchmal auch verwirrende oder erheiternde Beiträge zur Zeitgeschichte.

(vorstehender Text erschienen auf der Internetseite des Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Mitte März 2015)
Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/buch_JK_horizont.htm

 

Buchlesung und Vortrag zu dem Buch:
Joachim Krause
: „Was Charles Darwin geglaubt hat“ –
Verwirrend für Freunde wie Gegner von Darwin: Er war nach eigener Aussage nicht Christ und nicht Atheist, sondern nennt sich einen Theisten und Agnostiker. Das Ringen mit Glaubensfragen hat ihn lebenslang begleitet. Durchgehend mit Bildern

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/darwin_buch_info.htm

 

Als der Weltkrieg in unsere Dörfer kam …
Die Jahre 1914 bis 1919 in einem Dorf in Westsachsen
im Spiegel von zwei Kriegs-Chroniken und mehr als 100 ausgewählten Feldpostbriefen

(Dauer etwa 90 Minuten)

Fast 100 Jahre lag die „Kriegschronik“ der Dörfer Schönberg, Köthel und Pfaffroda (gelegen zwischen Altenburg und Glauchau) unbeachtet im Kirchen-Archiv. Auf 400 handgeschriebenen Seiten hatte der damalige Pfarrer und Heimatforscher Alfred Naumann (er war auch Schriftleiter der Meeraner Heimatstimmen) die Jahre des (1.) Weltkriegs dokumentiert. Im August 1914 zerbrach die ländliche Idylle. Insgesamt 180 Männer mussten hinaus in die Schützengräben, 40 von Ihnen kehrten nicht zurück. Bewegende Feldpostbriefe spiegeln ihr Erleben des Krieges (von Begeisterung bis „Wir sind Mörder!“). Die Chronik schildert aber auch, wie sehr jene Jahre den normalen Alltag in der Heimat prägten, wie der Schulunterricht organisiert wurde, welche Opfer von jedem einzelnen erbracht werden mussten. In der Veranstaltung soll das Geschehen jener Jahre noch einmal lebendig werden, dargestellt anhand von gelesenen Texten und von Bildern. (Lesung mit Bildpräsentation)

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/SB53_Kriegschronik-Feldpostbriefe_Sch%C3%B6nberg.htm 

 

Über das Leben auf einem Dorf an der Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Altenburg und dem Königreich Sachsenvor einhundert Jahren

Ich hatte die seltene Gelegenheit, auf einem altangestammten großen Bauerngut in Köthel in alte Dokumente Einsicht nehmen zu dürfen. Da war Material zu finden vom Ende des 19.Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre. Z. B. das Gesindebuch ab 1891. Oder die Haushaltsbücher (über die betrieblichen und privaten Ausgaben und Einnahmen) aus den Jahren vor dem 1. Weltkrieg. Oder eine komplette Inventarliste des Bauernhofes von 1946. Oder die detaillierte Buchführung des örtlichen Rindviehkontrollvereins. Vor allem spannend und kulturgeschichtlich interessant sind Unterlagen aus der Lehrausbildung der Bauernjungen aus der Zeit um 1903 und um 1946 an der Landwirtschaftsschule in Altenburg: Komplett erhaltene Hefte zu 8 Unterrichtsfächern, in denen jeweils einige hundert Fragen den behandelten Stoff umreißen; Zeichenhefte, in denen in künstlerisch hochwertiger Qualität ein 15-jähriger Lehrling das Skelett sowie den Blutkreislauf eines Pferdes, den Grundriss seines väterlichen Hofes, zahlreiche Maschinen und Geräte usw. zu Papier gebracht hat. Man erfährt anhand dieser Unterlagen Unterhaltsames und Wissenswertes über das Leben auf einem Bauernhof und in unseren Dörfern in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durchgehend mit Bildern

(Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/geschichte-Vortrag-Junghanns-Inhalt.html )

 

Buchlesung aus:
Joachim Krause: „Am Abend mancher Tage“ – eine Spurensuche in Mitteldeutschland
, Wartburgverlag Weimar 2008.

In 200 Episoden wird in persönlich erzählten Geschichten Zeitgeschichte lebendig. Es geht um die „Dorfkinderzeit“ in Südwestsachsen in den 1950er Jahren, um Schule und Rockmusik, um Studium und Familien-Alltag in der DDR, um Begegnungen mit der Stasi und um kirchliche Umweltarbeit – bis hin zu den Umbrüchen der Wendezeit

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/kinderzeit.html

 

Sherpas, Yaks und hohe Berge – Eindrücke und Erfahrungen von einer Trekkingtour in Nepal – ein neugieriger Rentner unterwegs zwischen Kathmandu und Mt. Everest (2011)
ein paar Stichworte:

Die Vorbereitung auf die große Reise Hochgebirgs-Training auf Kirchturmtreppen – Kontraste: wir waren unterwegs in einem der ärmsten Länder der Welt – Die Drittwelt-Metropole Kathmandu: laut, chaotisch und geheimnisvoll – Schmelztiegel der Religionen: Feuerschalen, Räucherwerk, Gebetsfahnen – Lukla: der gefährlichste Flugplatz der Welt – German Bakery: Wir schaufeln Schwarzwälder Kirschtorte im Angesicht des Mt. Everest – Kostbarkeit Trinkwasser – Oben im Gebirge muss ALLES getragen werden – Sherpas: Träger, Helfer, Gefährten und Freunde – Kartoffelanbau in 4000 Metern Höhe – ein karminrotblühender Frühling: Rhododendron-Wälder – Mönche, Tempel und Asketen – (Hand-)Arbeit: was für Frauen! – Begegnung mit einer lebenden Göttin – Sightseeing in 5000 Metern Höhe – Sehnsucht nach Wärme: Heizen mit Kuhkacke – Gitarrenklänge und Rum zum Abschied – …

(diese abwechslungsreiche Veranstaltung dauert wegen der Fülle der Bilder reichlich 2 Stunden!)

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/SB41_nepal.pdf

 

Tansania – Traum und Albtraum - Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke von einer Reise nach Ostafrika (2008) – Landschaft und Menschen – Klimawandel am Kilimanjaro – zu Gast bei Massaikriegern, Goldgräbern und Jägern und Sammlern (diese abwechslungsreiche Veranstaltung dauert wegen der Fülle der Bilder reichlich 2 Stunden!)
Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/tansania_langer_Bericht.htm

 

Südostasien im Wandel - Tigerstaaten zwischen Aufbruch und Absturz
Besuch in drei Metropolen: Kuala Lumpur, Singapur und Hanoi; Begegnung mit alten Traditionen und Kulturen, mit wirklichem und mit fragwürdigem Fortschritt; Joachim Krause erzählt anhand seiner Bilder davon, wie er Vietnams Hauptstadt 30 Jahre nach dem Ende des großen Krieges erlebt hat, mit welchen Gefühlen er in einer futuristischen Einschienenbahn über den Slums von Malaysias Hauptstadt schwebte, wie gegrillte Skorpione schmecken und warum Singapur wenig aufregend war (Dauer etwa 2 Stunden)

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/SB42_malaysia.pdf

 

CHARLES DARWIN – Leben und Werk eines berühmten und umstrittenen Naturforschers

Vor 200 Jahren wurde der Biologe Charles Darwin geboren, vor 150 Jahren erschien sein wichtigstes Werk über „Die Entstehung der Arten“. Wir wollen nachdenken über den Menschen und den Naturforscher, uns deutlich machen, was er selbst gesagt und geschrieben hat und was andere daraus gemacht haben.

 

Gut gerüstet für den Ernstfall ?!

Wenn Unfälle, Krankheiten oder Alterbeschwerden in unser Leben eintreten, dann möchten wir wohl alle „gut gerüstet“, vorbe­reitet sein für solche Krisenfälle. Wie kann ich sicherstellen, dass auch dann noch nach meinen Wünschen und Vorstellungen gehandelt wird, wenn ich selbst mich eines Tages dazu nicht (mehr) äußern kann? Es soll darüber informiert werden, wie man selbst Vorsorge treffen kann: durch eine Betreuungsverfügung, eine Vorsorgevollmacht oder durch eine Patientenverfügung. Die einzelnen Möglichkeiten werden anhand von Musterformularen erläutert und mit Beispielen aus der Alltagspraxis erklärt.