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Veranstaltungsangebote 2019

 

Liebe Kirchgemeinden in Sachsen, liebe Freunde !

Obwohl ich seit einigen Jahren schon „richtiger Rentner“ bin, bearbeite ich noch einige Themen aus meiner beruflichen Tätigkeit weiter und lasse mich auch zu Veranstaltungen einladen.
Im Folgenden habe ich die Themen aufgelistet, zu denen Sie mich weiter einladen können.

Im Normalfall ist an eine Veranstaltungsdauer von etwa 90 Minuten gedacht.

Die Vorträge finden durchweg mit Bildern statt (Powerpoint). Die benötigte Technik kann mitgebracht werden (Beamer, Laptop, Leinwand).

Vom Veranstalter sind in jedem Fall die Fahrtkosten zu tragen. Bei Anreise mit dem PKW bedeutet das derzeit 30 Cent je Fahrt-Kilometer. Auch über Honorarzahlungen wäre möglicherweise zu sprechen.

Kontakt: Joachim Krause, Hauptstr. 46, 08393 Schönberg, Tel. 03764-3140, E.Mail: krause.schoeneberg@t-online.de

Ein reichhaltiges Angebot von Informationen und Arbeitshilfen zu den von mir bisher bearbeiteten Themen finden Sie auf meiner Internetseite: www.krause-schoenberg.de

 

Buchvorstellung und Vortrag über

„Tracht und Tradition der Altenburger Bauern“,

ein nach 180 Jahren von Joachim Krause und Andreas Klöppel erneut herausgegebenes und mit Kommentaren versehenes Buch von Carl Friedrich Hempel, erschienen im Sax-Verlag Beucha-Markkleeberg, 2018

Carl Friedrich Hempel (1769-1857) kannte seine Altenburger Bauern und ihre Lebensart bestens aus eigener Anschauung und täglichem Erleben. Er wurde als Sohn des Schullehrers in Großlöbichau im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach geboren und war nach dem Studium in Jena zunächst als Lehrer in der herzoglichen Residenzstadt Altenburg tätig. 1804 übernahm er die Pfarrstelle im benachbarten Dorf Stünzhain, die er bis 1837 innehatte. Hempel hatte schon zuvor elf Schriften verfasst, als er sich im Ruhestand daran machte, das erstmals1793 verlegte Buch des Altenburger Malers Carl Friedrich Kronbiegel „Über die Sitten, Kleidertrachten und Gebräuche der Altenburgischen Bauern“ grundlegend zu überarbeiten und mit neuen Abbildungen versehen zu veröffentlichen. Darin setzte er dem Stand der Altenburger Bauern ein bleibendes Denkmal in einer Zeit vielfältiger Umbrüche, in der Traditionen verloren gingen oder in Vergessenheit gerieten. In der „Bibliothek der Neuesten Weltkunde“ (1839) wird die „geschmackvolle Ausgabe“ dieses „interessanten Wer­kes“, dessen „Gegenstände mit der genauesten Sachkenntniß geschrieben und auf eine ebenso unterhaltende als befriedigende Weise vorgetragen sind“, gewürdigt und empfohlen. Die „Literarische Zeitung“ (1839) lobte die „im Ganzen populär gehaltene, aber doch auch durch ihre Gründlichkeit und Frische höheren Anforderungen genügende Monographie“ und die „sehr sorgfältig illuminirten Kupferstiche“ als „sehr schätzbaren Beitrag zur Ethnographie unseres deutschen Vaterlandes“. Das Buch gewähre „mannichfaltige Unterhaltung“ – das gilt auch noch fast 200 Jahre nach seinem ersten Erscheinen.

Der Vortrag ruft anhand der authentischen Beschreibungen von Hempel die »Sitten, Gebräuche, Trachten, Mundart, häuslichen und landwirthschaftlichen Einrichtungen der Altenburgischen Bauern« in der Zeit um 1839 in Erinnerung, illustriert mit zahlreichen Abbildungen aus alter Zeit, beschreibt den (Arbeits-)Alltag und die Feste im Herzogtum Sachsen-Altenburg und geht auch auf die sozialen Verhältnisse der damaligen Zeit ein.

Hier weitere Informationen: http://www.krause-schoenberg.de/sachinfos_buch-altenburger-bauern.htm

 

Klöster und Oasen in der Steinwüste

– Eindrücke von einer Reise nach LADAKH

Ladakh – eine ferne, fremde, exotische Welt. Der Landstrich war über tausend Jahre lang ein eigenständiges Königreich, gelegen im Nor­den Indiens, hinter dem Himalaya. Vom benachbarten Tibet her ist das Land stark durch den Buddhismus geprägt. In der eigentlich lebensfeindlichen Felswüste (nicht einmal ein halbes Prozent der Landfläche kann ackerbaulich genutzt werden) begegneten wir Mönchen in ihren prächtigen Klöstern und besuchten Bauern, die in harter Arbeit die Oasen zum Blühen bringen. Wir trafen arme, aber gelassene und zufriedene und gastfreundliche Menschen, wir haben bei ihnen Buttertee getrunken und vegetarische Köstlichkeiten genossen. Unsere Tour führte auf abenteuerlichen „Highways“ entlang steiler Felsen hinauf zu hohen Pässen. Zwischen 3500 und 5400 Metern Höhe waren wir dem Himmel ganz nah.

Hier ein Bericht: http://www.krause-schoenberg.de/SB88_ladakh.pdf

 

Buchvorstellung
Joachim Krause: „
Fremde Eltern – Zeitgeschichte in Tagebüchern und Briefen 1933-1945

Brisante Entdeckung auf dem Dachboden des Pfarrhauses: Lange nach dem Tod seiner Eltern (1995/2000) und 70 Jahre nach dem frühen »Heldentod« seines Onkels findet Joachim Krause fast 2000 Briefe, die sie sich in den Jahren 1933 bis 1945 geschrieben haben, dazu einige Tagebücher. Wie beim Zusammensetzen eines Puzzles gewinnt in den Texten nach und nach ihr damaliges Denken, ihr Leben und Handeln Konturen. Die drei jungen Leute suchen Orientierung, und sie streiten – über den Nationalsozialismus und die Juden, über den Sinn von Krieg und Tod, über Sexualmoral und Glaubensfragen. Die Mutter erweist sich als glühende Verehrerin Hitlers, der Onkel als fanatischer Offizier, nur der Vater bewahrt sich eine gewisse kritische Distanz zur nationalsozialistischen Ideologie. Ihre Briefe werden zu authentischen Zeugnissen der Zeitgeschichte.

»Solch ungeschönte Stimmen aus der Vorzeit lassen uns begreifen, welcher Welt die heutige entstammt. Wir hören, wer unsere Eltern waren, bevor wir sie kannten ...« (Christoph Dieckmann)

Einführung in die Entstehung des Buches, Vorstellung der Hauptpersonen, danach Lesung aus den Briefen, Gesamtdauer etwa eine Stunde, in der Regel drei lesende Personen und begleitend gezeigt einige Bilder

(Infos zum Buch, Einführung, Leseproben, Rezensionen hier:
http://www.krause-schoenberg.de/sachinfos_MeineFremdenEltern.html

(Für dieses Buch gab es den Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2018.)

 

Im Glauben an Gott und Hitler – „Aus dem Wieratal ins Reich!“

Zehn Autominuten von Meerane und von Altenburg entfernt liegt das idyllische Wieratal. Dort wurde vor einigen Jahrzehnten Geschichte geschrieben:

1927 kamen Siegfried Leffler und Julius Leutheuser – zwei junge Pfarrer aus Bayern – nach Thüringen in die Kirchgemeinden Niederwiera und Flemmingen. Es gelang ihnen in wenigen Jahren, die Lehrer, die Jugend und die Bauern in ihren Dörfern für den Nationalsozialismus und für die Bewegung der „Deutschen Christen“ zu begeis­tern. Schon vor Hitlers Machtergreifung wählte fast die gesamte Bevölkerung im „Wieratal“ die NSDAP. Stolz marschierten die Burschen der SA als „Hitlers braune Bataillone“. In den Kirchgemeinden ersetzte eine neue „zeitgemäße deutsche Gottesfeier“ den herkömmlichen Gottesdienst. Nach 1933 dehnte sich die „Kirchenbewegung Deutsche Christen“ auf das ganze Deutsche Reich aus. Pfarrer Leffler wurde 1939 zum Leiter des kurz und schrecklich sogenannten „Entjudungsinstituts“ ernannt, das in der Lutherstadt Eisenach von deutschen evangelischen Landeskir­chen gegründet wurde und die Aufgabe hatte, alles Jüdische aus Theologie, Kir­chenmusik und Gemeindeleben auszutilgen.

Nach dem Kriegsende brach auch im Wieratal vieles zusammen. Nur bruchstückhaft gelang es, sich mit der eigenen – persönlichen wie kirchlichen – Verstrickung und Schuld in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Der Referent, Joachim Krause aus Schönberg, wird den Weg der „Deutschen Chris­ten“ in den Jahren 1927 bis 1945 aufzeigen – ihren Aufbruch, Triumph und Nieder­gang – und auch die Aufarbeitung nach 1945 thematisieren. Es geht dabei nicht um Schuldzuweisung und Verurteilung, sondern um ein besseres Verstehen dessen, was damals in unseren Dörfern geschah.

(weitere Informationen, Leseproben, Rezensionen usw.:

 http://www.krause-schoenberg.de/sachinfos_wieratal.htm )

(Für dieses Buch gab es den mitteldeutschen Historikerpreis 2018.)

 

Erlebnisreise in ein fremdes Land: PAKISTAN

Wir haben im Herbst 2015 eine Wanderreise in PAKISTAN unternommen.

Erste Eindrücke sammelten wir in Islamabad, der Hauptstadt der „Islamischen Republik“. Dann waren wir auf dem abenteuerlichen Karakorum Highway unterwegs, kamen vorbei an der geologischen „Knautschzone“, entstanden beim Zusammenprall dreier Hochgebirge (Himalaya, Karakorum und Hindukusch). Ehrfürchtig staunend standen wir vor 7000 und 8000 Meter hohen Bergriesen (z. B. dem Nanga Parbat). Wir fanden Erholung beim Verweilen in paradiesischen Oasen inmitten der Felswüste, dann gab es wieder aufregende Fahrten mit dem Jeep an Felskanten entlang und anspruchsvolle Kraxeltouren zu Fuß. Manchmal begleiteten uns fürsorgliche Bewacher mit Maschinenpistole, wir erlebten viele Begegnungen mit gastfreundlichen, offenen Menschen, trafen verschleierte und unverschleierte Frauen und besichtigten uralte Zeugnisse griechischer und buddhistischer Kultur.

Davon wollen wir zu unseren Bildern erzählen. Dauer etwa 2 Stunden

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/Pakistanreise_2015_Bericht.pdf

 

Buchlesung und Vortrag zu dem Buch:
Joachim Krause
: Was Charles Darwin geglaubt hat
Verwirrend für Freunde wie Gegner von Darwin: Er war nach eigener Aussage nicht Christ und nicht Atheist, sondern nennt sich einen Theisten und Agnostiker. Das Ringen mit Glaubensfragen hat ihn lebenslang begleitet. Durchgehend mit Bildern

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/darwin_buch_info.htm

 

Als der Weltkrieg in unsere Dörfer kam …
Die Jahre 1914 bis 1919 in einem Dorf in Westsachsen
im Spiegel von zwei Kriegs-Chroniken und mehr als 100 ausgewählten Feldpostbriefen

(Dauer etwa 90 Minuten)

Fast 100 Jahre lag die „Kriegschronik“ der Dörfer Schönberg, Köthel und Pfaffroda (gelegen zwischen Altenburg und Glauchau) unbeachtet im Kirchen-Archiv. Auf 400 handgeschriebenen Seiten hatte der damalige Pfarrer und Heimatforscher Alfred Naumann (er war auch Schriftleiter der Meeraner Heimatstimmen) die Jahre des (1.) Weltkriegs dokumentiert. Im August 1914 zerbrach die ländliche Idylle. Insgesamt 180 Männer mussten hinaus in die Schützengräben, 40 von Ihnen kehrten nicht zurück. Bewegende Feldpostbriefe spiegeln ihr Erleben des Krieges (von Begeisterung bis „Wir sind Mörder!“). Die Chronik schildert aber auch, wie sehr jene Jahre den normalen Alltag in der Heimat prägten, wie der Schulunterricht organisiert wurde, welche Opfer von jedem einzelnen erbracht werden mussten. In der Veranstaltung soll das Geschehen jener Jahre noch einmal lebendig werden, dargestellt anhand von gelesenen Texten und von Bildern. (Lesung mit Bildpräsentation)

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/SB91_Kriegschronik-Feldpostbriefe_Schoenberg.pdf

 

Über das Leben auf einem Dorf an der Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Altenburg und dem Königreich Sachsen vor einhundert Jahren

Ich hatte die seltene Gelegenheit, auf einem altangestammten großen Bauerngut in Köthel in alte Dokumente Einsicht nehmen zu dürfen. Da war Material zu finden vom Ende des 19.Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre. Z. B. das Gesindebuch ab 1891. Oder die Haushaltsbücher (über die betrieblichen und privaten Ausgaben und Einnahmen) aus den Jahren vor dem 1. Weltkrieg. Oder eine komplette Inventarliste des Bauernhofes von 1946. Oder die detaillierte Buchführung des örtlichen Rindviehkontrollvereins. Vor allem spannend und kulturgeschichtlich interessant sind Unterlagen aus der Lehrausbildung der Bauernjungen aus der Zeit um 1903 und um 1946 an der Landwirtschaftsschule in Altenburg: Komplett erhaltene Hefte zu 8 Unterrichtsfächern, in denen jeweils einige hundert Fragen den behandelten Stoff umreißen; Zeichenhefte, in denen in künstlerisch hochwertiger Qualität ein 15-jähriger Lehrling das Skelett sowie den Blutkreislauf eines Pferdes, den Grundriss seines väterlichen Hofes, zahlreiche Maschinen und Geräte usw. zu Papier gebracht hat. Man erfährt anhand dieser Unterlagen Unterhaltsames und Wissenswertes über das Leben auf einem Bauernhof und in unseren Dörfern in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Durchgehend mit Bildern

(Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/Heimatgeschichte-Vortrag-Junghanns-Inhalt.html )

 

Buchlesung aus:
Joachim Krause:
„Am Abend mancher Tage“ – eine Spurensuche in Mitteldeutschland, Wartburgverlag Weimar 2008.

In 200 Episoden wird in persönlich erzählten Geschichten Zeitgeschichte lebendig. Es geht um die „Dorfkinderzeit“ in Südwestsachsen in den 1950er Jahren, um Schule und Rockmusik, um Studium und Familien-Alltag in der DDR, um Begegnungen mit der Stasi und um kirchliche Umweltarbeit – bis hin zu den Umbrüchen der Wendezeit

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/kinderzeit.html

 

Sherpas, Yaks und hohe Berge – Eindrücke und Erfahrungen von einer Trekkingtour in NEPAL – ein neugieriger Rentner unterwegs zwischen Kathmandu und Mt. Everest (2011)
ein paar Stichworte:

Die Vorbereitung auf die große Reise Hochgebirgs-Training auf Kirchturmtreppen – Kontraste: wir waren unterwegs in einem der ärmsten Länder der Welt – Die Drittwelt-Metropole Kathmandu: laut, chaotisch und geheimnisvoll – Schmelztiegel der Religionen: Feuerschalen, Räucherwerk, Gebetsfahnen – Lukla: der gefährlichste Flugplatz der Welt – German Bakery: Wir schaufeln Schwarzwälder Kirschtorte im Angesicht des Mt. Everest – Kostbarkeit Trinkwasser – Oben im Gebirge muss ALLES getragen werden – Sherpas: Träger, Helfer, Gefährten und Freunde – Kartoffelanbau in 4000 Metern Höhe – ein karminrotblühender Frühling: Rhododendron-Wälder – Mönche, Tempel und Asketen – (Hand-)Arbeit: was für Frauen! – Begegnung mit einer lebenden Göttin – Sightseeing in 5000 Metern Höhe – Sehnsucht nach Wärme: Heizen mit Kuhkacke – Gitarrenklänge und Rum zum Abschied – …

(diese abwechslungsreiche Veranstaltung dauert wegen der Fülle der Bilder reichlich 2 Stunden!)

Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/SB41_nepal.pdf

 

TANSANIA – Traum und Albtraum

Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke von einer Reise nach Ostafrika (2008)

Wir waren unterwegs auf abenteuerlichen Pisten in einem der ärmsten und schönsten Länder der Erde. Das gesamte öffentliche Leben spielt sich auf der Straße ab. Wie wohnen und leben die Menschen am Fuße des Kilimanjaro, in der Massai-Steppe? Wir besuchen ein Goldgräber-Camp und sind zu Gast beim Stamm der Hadzabe (Jäger und Sammler). Der Hauptenergieträger ist Holz, Wasser ein kostbares Gut, exotische Blütenpracht steht im Kontrast mit ärmlicher Landwirtschaft. Wie wachsen Kinder auf, welche Rolle spielen Schule und Kirche? Und wir erleben die Tiere Afrikas bei einer Safari im Ngorongoro-Krater.

(diese abwechslungsreiche Veranstaltung dauert wegen der Fülle der Bilder reichlich 2 Stunden!)
Weitere Infos: http://www.krause-schoenberg.de/tansania_langer_Bericht.htm

 

CHARLES DARWIN– Leben / Werk / Wirkung

Charles Darwin ist den meisten bekannt als ein berühmter und umstrittener Naturforscher, der den Grundstein für die moderne Evolutionstheorie gelegt hat. Dabei ist es durchaus interessant, ihn auch mit weiteren Facetten seines reichen Lebens kennenzulernen. So hat Darwin als einzige abgeschlossene Ausbildung Theologie (!) studiert und wollte ursprünglich Pfarrer werden. Er lebte als „Farmer“ in ländlicher Idylle, war liebevoller Vater von 10 Kindern. Darwin wusste gut, dass alle naturwissenschaftliche Erkenntnis immer neu auf den Prüfstand gehört. Er wollte nicht als Atheist bezeichnet werden und rang lebenslang mit Fragen des Glaubens. Es ist spannend, anhand von Büchern und Briefen (16.000 sind erhalten!) nachzuvollziehen, was er selbst gesagt und geschrieben hat – und was andere in sein Werk hineingedeutet haben.

(Buch: Joachim Krause „Was Charles Darwin geglaubt hat“, 2014)

 

Gut gerüstet für den Ernstfall ?!

Wenn Unfälle, Krankheiten oder Alterbeschwerden in unser Leben eintreten, dann möchten wir wohl alle „gut gerüstet“, vorbe­reitet sein für solche Krisenfälle. Wie kann ich sicherstellen, dass auch dann noch nach meinen Wünschen und Vorstellungen gehandelt wird, wenn ich selbst mich eines Tages dazu nicht (mehr) äußern kann? Es soll darüber informiert werden, wie man selbst Vorsorge treffen kann: durch eine Betreuungsverfügung, eine Vorsorgevollmacht oder durch eine Patientenverfügung. Die einzelnen Möglichkeiten werden anhand von Musterformularen erläutert und mit Beispielen aus der Alltagspraxis erklärt.

 

Wie Juden die Heilige Schrift lesen, verstehen und auslegen
Christen und Juden lesen das „Alte Testament“ gemeinsam als „Heilige Schrift“.

Wie gehen unsere „älteren Geschwister im Glauben“ mit diesen Texten um? Manches dabei ist uns vertraut, anderes verwirrt oder macht neugierig.
Einige Entdeckungen und Überraschungen sollen auch am Beispiel von Texten aus Bibel und Talmud deutlich gemacht werden.