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Informationen zu dem Buch

 

Joachim Krause:
Im Glauben an Gott und Hitler

Die »Deutschen Christen« aus dem Wieratal und ihr Siegeszug ins Reich von 1928 bis 1945

 

Sax-Verlag Markkleeberg 2018, 128 Seiten, 12,00 €, ISBN   978-3-86729-212-2

 

 

„Aus dem Wieratal ins Reich!“
Im idyllischen Tal des Flüsschens Wiera, zwischen Altenburg in Thüringen und Glauchau in Sachsen gelegen, erzählt man sich nicht nur mancherlei beschauliche Geschichten aus alter Zeit, dort wurde vor wenigen Jahrzehnten auch Geschichte geschrieben:
1927 kamen Siegfried Leffler und Julius Leutheuser – zwei junge Pfarrer aus Bayern – in die Kirchgemeinden Niederwiera und Flemmingen. Es gelang ihnen in wenigen Jahren, die Lehrer und Handwerker, die Jugend und die Bauern in ihren Dörfern für den Nationalsozialismus und für die Bewegung der „Deutschen Christen“ zu begeistern (die "Deutschen Christen wurden tatsächlich im Altenburger Land - nicht in München oder Berlin - gegründet!). Schon vor Hitlers Machtergreifung wählte fast die gesamte Bevölkerung im „Wieratal“ die NSDAP. Stolz marschierten die Burschen der SA als „Hitlers braune Bataillone“. In den Kirchgemeinden ersetzte eine neue „zeitgemäße deutsche Gottesfeier“ den herkömmlichen Gottesdienst. Nach 1933 dehnte sich die „Kirchenbewegung Deutsche Christen“ auf das ganze Deutsche Reich aus. Pfarrer Leffler wurde 1939 zum Leiter des kurz und schrecklich sogenannten „Entjudungsinstituts“ ernannt, das in der Lutherstadt Eisenach von deutschen evangelischen Landeskirchen gegründet wurde und die Aufgabe hatte, alles Jüdische aus Theologie, Kirchenmusik und Gemeindeleben auszutilgen.
Nach dem Kriegsende brach auch im Wieratal vieles zusammen. Nur bruchstückhaft gelang es, sich mit der eigenen – persönlichen wie kirchlichen – Verstrickung und Schuld in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
Der Autor beschreibt den Weg der „Deutschen Christen“ aus dem Wieratal in den Jahren 1928 bis 1945 – ihren Aufbruch, Triumph und Niedergang – und thematisiert auch die Aufarbeitung nach 1945. Es geht dabei nicht um Schuldzuweisung und Verurteilung, sondern um ein besseres Verstehen dessen, was damals in unserer Heimat geschah.

 

 

Flyer zum Buch HIER

 

Auszüge aus dem Text des Buches finden Sie HIER

 

Hier eine weitere Leseprobe des Verlags: https://www.sax-verlag.de/extras/29-212_Leseprobe.pdf

 

Rezensionen zum Buch

 

Kostenfreie Rezensionsexemplare des Buches (gedruckte Ausgabe oder PDF-Datei) können direkt beim Verlag angefordert werden:

Birgit Röhling, Sax-Verlag, Eibenweg 62, 04416 Markkleeberg

E-Mail: info@sax-verlag.de, Tel. 0341 3502117; Fax 0341 3502116, https://www.sax-verlag.de/

 

 

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